Tarifvertrag maler mecklenburg vorpommern

Lehrer fallen je nach Schultyp in Gehaltsgruppen, unabhängig davon, ob sie in einer staatlichen oder privaten Schule und ihrem Fachgebiet arbeiten. Lehrer an staatlichen Schulen werden in « Lohnstufen A12 bis A16 » eingeteilt, da die überwiegende Mehrheit der Lehrer in Deutschland an staatlichen Schulen beschäftigt ist, basieren die meisten Verdienstzahlen auf diesen « Lohnnoten ». Wer an einer Schule beschäftigt ist, kann sein Gehalt jedoch in den « Lohnbändern » im Tarifvertrag der Bundesländer (mit unterschiedlichen Regelungen in Berlin und Hessen) überprüfen. Auf Drängen seines Vaters, eines Schweriner Ministerialsekretärs, nahm Wachenhusen nach dem Besuch des Gymnasiums in Schwerin 1880 ein Architekturstudium am Polytechnikum Karlsruhe auf. 1881 wechselte er an die Akademie nach Karlsruhe, um Malerei zu studieren. Nach dem Wechsel 1884 an die Großherzogliche Sächsische Kunstschule Weimar studierte er weiter bei dem Landschaftsmaler Theodor Hagen. 1889 zog er nach Berlin, besuchte die Akademie der Bildenden Künste und malte ein Jahr bei Eugen Bracht. Dann arbeitete er als Leiter einer Zeichen- und Malschule in Berlin. Seit 1889 war er auch Mitglied des Verbandes der Berliner Künstler.

In den Jahren 1892 bis 1895 hatte Wachenhusen mehrere Aufenthalte in Ahrenshoop an der Ostsee. Hier betreibt er zusammen mit Paul Müller-Kaempff in den Sommermonaten die Malschule St. Lukas. Müller-Kaempff lebte hier seit 1892. Studienreisen führten Wachenhusen 1892 nach Norditalien und 1894 nach Holland, wo er in Volendam und der Künstlerkolonie Katwijk war. Caspar David Friedrich, ein berühmter romanischer Maler, der in Greifswald geboren wurde, verewigte Teile des Staates in mehreren seiner Gemälde. März 1897 heiratete Wachenhusen die Dresdner Opernsängerin Eva Baroness von Gillern. Im selben Jahr baute Wachenhusen sein Haus mit eigenen Plänen auf dem Schifferberg 10 in Ahrenshoop. Vor ihm und neben Müller-Kaempff hatten sich hier bereits die Künstlerinnen Anna Gerresheim, Elisabeth von Eicken und de:Fritz Grebe niedergelassen.

Es war bald die Ahrenshoop Künstlerkolonie, zu ihren Gründern gehören auch Wachenhusen. Er zählte mit den Malern Theobald Schorn und Paul Müller-Kaempff zu den Gründern der Ahrenshooper Kunstkaten, die 1909 eröffnet wurden. Inzwischen hatte Wachenhusen ab etwa 1903 ein Wohnhaus in Hamburg, wo er auch eine Malschule leitete. Nach dem Tod seiner Frau 1910 heiratete er 1912 seine zweite Frau, die 20 Jahre jüngere Lucie Schindowski, eine ehemalige Malschülerin. 1909 wurde er vom Großherzog von Mecklenburg zum Professor ernannt.

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